Rechtsextreme drohen Helene Fischer Gewalt an

In Deutschland sind zahlreiche Droh-E-Mails verschickt worden. Neben Politikern und Anwälten auch an einige Prominente.
Die anonym verschickten E-Mails, die mit "Nationalsozialistische Offensive", "NSU 2.0" oder "Wehrmacht" gezeichnet sind, beinhalten Gewaltdrohungen gegen die Empfänger. Seit Wochen schon wird deswegen ermittelt, wurde am Mittwoch bekannt.

Die Wortwahl der Mails, bei denen die Adressaten immer persönlich angeschrieben werden, ähnle sich stets. Deswegen wird von den Ermittlern ein Zusammenhang vermutet.

Laut Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll es bereits über 100 solcher Schreiben gegeben haben. Im Jänner wurden die Ermittlungen zentral gebündelt. In dem Sammelverfahren geht es unter anderem um Vorwürfe wie räuberische Erpressung, Volksverhetzung und Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten.



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Bei den Opfern der Droh-Mails handelt es sich in erster Linie um Politiker, Anwälte und Journalisten. Doch auch Helene Fischer soll laut Informationen zu den Betroffenen gehören, die in den Schreiben bedroht werden.

Die 32-jährige Sängerin hatte sich nach den rechtsextremen Aufmärschen und Ausschreitungen in Chemnitz im September 2018 bei einem Konzert und auf ihren Social Media-Kanälen gegen rechte Hetze und für mehr Zusammenhalt ausgesprochen.



Schon damals wurde Fischer im Netz angefeindet. Zu den neuen Drohungen gegen sie hat der Schlagerstar bislang keine Stellung bezogen.

(baf)

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