Helfer bereiten Notquartiere auf den Winter vor

Seit Mitternacht sind in Nickelsdorf wieder 4.500 Flüchtlinge aus Ungarn angekommen, ein Ende des Flüchtlingszustroms ist derzeit weiterhin nicht in Sicht. Die Einsatzkräfte in Nickelsdorf und Wiesen reagierten inzwischen auf die kalten Temperaturen und haben die Notquartiere für die Flüchtlinge winterfest gemacht.

Seit Mitternacht sind in Nickelsdorf wieder 4.500 Flüchtlinge aus Ungarn angekommen, ein Ende ist derzeit weiterhin nicht in Sicht. Die Einsatzkräfte in Nickelsdorf und Wiesen reagierten inzwischen auf die kalten Temperaturen und haben die Notquartiere für die Flüchtlinge winterfest gemacht.

Die Tausenden von Flüchtlingen, die tagtäglich in Nickelsdorf ankommen, werden laufend weitertransportiert. In der Früh befanden sich laut Polizei-Schätzungen etwa 3.700 Menschen im Notquartier. Während die Versorgung und der Weitertransport inzwischen gut funktionieren, steht mit den sinkenden Herbsttemperaturen bereits die nächste Herausforderung vor der Tür.

Flüchtlingsquartiere müssen winterfest werden

Die Einsatzkräfte haben bereits die Notunterkünfte in Nickelsdorf und in Wiesen winterfest gemacht, wie der "ORF Burgenland" berichtet. Da die bisher genutzten Zelte nicht wintertauglich sind, will der Arbeitersamariterbund bis zu 140 Flüchtlinge in einer beheizten Halle am Gelände unterbringen.

Auch die Novarock-Halle in Nickelsdorf wurde winterfest gemacht, 450 Flüchtlinge sind dort derzeit untergebracht und werden vom Roten Kreuz versorgt. Für den Winter sind allerdings weitere Großraumzelte vonnöten.

Lage in Traiskirchen entspannt sich

In Traiskirchen hat sich die Lage inzwischen gebessert. Derzeit sind laut Innenministerium rund 2.700 Menschen dort untergebracht. Das sind zwar immer noch 900 mehr als maximal vorgesehen, aber immerhin so wenige wie schon seit einigen Monaten nicht mehr.

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