Welt

Helfer in China hadern mit Nachbeben

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:08

Nach dem schweren Erdbeben in China gehen die Rettungsarbeiten nur schleppend voran. Nachbeben und logistische Probleme machen den Helfern zu schaffen. Die Serie an Erdbeben geht unterdessen weiter. Nach den Beben an der iranisch-pakistanischen Grenze und in China zitterte in der Nacht auf Montag auch in Mexiko die Erde.

und in China zitterte in der Nacht auf Montag auch in Mexiko die Erde.

Die Bilanz der Katastrophe vom Samstag ist verheerend. Die Zahl der Toten ist auf 188 angestiegen, mehr als eineinhalb Millionen Menschen sind in der Provinz Sichuan betroffen. Viele Gebiete sind völlig von Wasser, Strom und dem Handynetz abgeschnitten. Zudem steigt die Sorge vor Seuchen.

2.000 Nachbeben

Doch die Region kommt nicht zur Ruhe, denn bis Montagfrüh wurden mehr als 2.000 Nachbeben in Lushan, der Gemeinde unmittelbar am Epizentrum, registriert. Zwar reichen die Erschütterungen nicht an den Wert des Hauptbebens mit einer Stärke von 7,0 heran, vier Nachbeben erreichten jedoch den Wert von 5,0 oder mehr.

Die kleinen Beben erschweren die Rettungsarbeiten. Chinas Volksbefreiungsarmee hat nach offiziellen Angaben 18.000 Soldaten und paramilitärische Einheiten nach Sichuan geschickt. 23 Helikopter versorgen die Bevölkerung aus der Luft. Die militärische Polizei ist mit 5.800 Einheiten vor Ort und hat nach eigenen Angaben 103 Menschen retten können.

Neues Erdbeben in Mexiko

In der Nacht auf Montag ist der Westen Mexikos von einem Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert worden. Das teilte die US-Bebenwarte USGS in der Nacht auf Montag mit. Der Erdstoß auch in der 330 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-City zu spüren, wo Gebäude wackelten und Bewohner in Panik auf die Straßen liefen. Das Epizentrum lag in der Nähe der Kleinstadt La Union in einer Tiefe von rund 70 Kilometern.

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