Während andere ein Festmahl zu sich nehmen und Weihnachtslieder singen, macht ÖBB-Mitarbeiter und Familienvater Herbert Kugler (53) aus Amstetten Dienst am Heiligen Abend. Gegenüber "Heute" berichtet der 53-Jährige über seinen Dienst, seine Erfahrungen und wie er Weihnachten feiert.
"Heute": Wie ist es, zu Weihnachten Dienst zu haben?
Herbert Kugler: Persönlich macht es mir nichts aus, an diesem Tag zu arbeiten.
"Heute": Ist der Weihnachtsdienst etwas Besonderes?
Herbert Kugler: Auf jeden Fall – man merkt die besondere Stimmung, auch bei den Fahrgästen.
"Heute": Wie geht man damit um, dass man selbst am Weihnachtsabend nicht zu Hause sein kann?
Herbert Kugler: Man stellt sich darauf ein, es ist Teil unseres Berufes.
"Heute": Von wann bis wann geht der Dienst?
Herbert Kugler: Der Dienst beginnt um 13:00 Uhr und endet um 22:00 Uhr.
"Heute": Gibt es bei den Kollegen, die Dienst haben, irgendeine weihnachtliche Tradition in der Firma?
Herbert Kugler: Für Mitarbeiter, die über die Weihnachtsfeiertage ihren Dienst verrichten, werden Würstel und Kekse sowie Warm- und Kaltgetränke als Dank aufgetischt.
"Heute": Auf welcher Strecke bist Du unterwegs?
Herbert Kugler: Am Railjet auf der Strecke Wien Hbf – Salzburg Hbf.
"Heute": Wie ist an diesem Tag die Stimmung bei den Fahrgästen?
Herbert Kugler: Ruhig und besinnlich, man merkt den Fahrgästen eine gewisse Vorfreude an.
"Heute": Wie wird Weihnachten (nach)gefeiert?
Herbert Kugler: Am 25. Dezember wird gefeiert als wäre es der 24. Dezember.
"Heute": Wie geht die Familie damit um?
Herbert Kugler: Gut, auch die Familie hat sich schon auf den unregelmäßigen Dienst eingestellt.