Wiener Dealer hatten Kokain-Kugeln im Mund

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Am Samstag gingen der Wiener Polizei gleich vier Straßendealer ins Netz. Neben Bargeld wurde auch mehrere Kugeln Kokain, Marihuana und Heroin sichergestellt.
Erfolg für die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität: Am Abend des 17. Februar führten die Zivilpolizisten eine Suchtgiftstreife durch und konnten dabei vier mutmaßliche Drogendealer aus dem Verkehr ziehen.

Der erste Zugriff erfolgte am Bahnhof Wien-Mitte (Landstraße). Ein 23-jähriger Nigerianer wurde um 17.45 Uhr beim Verkauf von drei Portionskugeln Kokain beobachtet. Der Verdächtige wehrte sich gegen die Festnahme. Als ihn die Beamten schließlich überwältigten, fanden sie weitere vier Portionskugeln Kokain, die der mutmaßliche Dealer in seinem Mund versteckt hatte.

Gegen 18.20 Uhr schnappten die Polizisten einen weiteren Nigerianer (31) in der Ungargasse (Landstraße). Dieser hatte gerade zwei Portionskugeln Heroin sowie fünf Portionskugeln Kokain verkauft. Auch bei diesem Verdächtigen wurden bei der Festnahme weitere vier Kugeln Heroin, die er im Mund aufbewahrt hatte, sowie 215 Euro Bargeld sichergestellt.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Drei Festnahmen in der Leopoldstadt

Auch in der Leopoldstadt waren die Zivilbeamten erfolgreich:

Um 19:05 Uhr wurden am Mexikoplatz zwei Afghanen (18 bzw. 22 Jahre alt) festgenommen, die beim Suchtgifthandel beobachtet worden waren. Es wurden geringe Mengen Marihuana sowie Bargeld sichergestellt.

Um 23:35 Uhr wurde in der Unteren Augartenstraße (Leopoldstadt) ein 36-Jähriger aus Nigeria festgenommen, der beim Verkauf einer Kugel Kokain beobachtet worden war. Bei der Durchsuchung des Verdächtigen wurden auch 260 Euro Bargeld gefunden und sichergestellt. (lok)

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