"Heute habe ich gelesen, dass Herr 80 Millionen sich beschwert, weil er gestern von den Abwehrspielern von San Marino nicht so toll behandelt wurde", postete der 41-Jährige di Maio auf Instagram. Der Grund: Manchester-United-Torjäger Rasmus Höjlund war nach der EM-Quali-Partie von Dänemark gegen San Marino angefressen.
"Der letzte Zweikampf hatte nichts mit Fußball zu tun. Sie dachten wohl: 'Na gut, dann können wir auch versuchen, seine Karriere zu zerstören'", sagte der Däne nach dem Spiel bei TV2. Kurz vor Spielende hatte di Maio dem Stürmer beim Stand von 2:1 für die Dänen sein Knie in den Rücken gerammt. Dem 20-jährigen Stürmer gefiel das ganz und garnicht.
Der Innenverteidiger von San Marion war mit seiner Kritik am Shootingstar aber noch nicht fertig. "Naja, mein Lieber, wahrscheinlich meinst du, dass du es dir im heutigen Fußball, in dem echter Körperkontakt nicht mehr vorkommt, erlauben kannst, dich über kleine Gegner mit hässlichen Gesten wiederholt lustig zu machen", schrieb er weiter.
Mit "Ich hätte dich gerne vor 15 Jahren gesehen, als nur echte Männer Fußball gespielt haben. Du warst eine Enttäuschung, Höjlund. Viel Glück", beendete der Spieler von San-Marino-Verein Cosmos seinen Post.
Für Höjlund, der in diesem Spiel zum wiederholten Mal für die dänische Nationalmannschaft traf, geht es nun zurück zu seinem Verein Manchester United. In acht Partien für die Nordengländer traf der Torgarant bereits dreimal. Die "Red Devils" zahlten im Sommer 80 Millionen Euro Ablöse für den ehemaligen Sturm-Graz-Profi.
Für die Nationalmannschaft erzielte er in acht Spielen sechs Tore. Mit den Dänen liegt der 20-Jährige in der Qualifikation für die EURO 2024 in Deutschland auf Platz zwei hinter Slowenien in der Gruppe H .