Herrl ließ Welpe in Hitzeauto zurück, zahlt nun 1.150 €

Angeklagter (re.) mit seinem Verteidiger.
Angeklagter (re.) mit seinem Verteidiger.privat
Eine Stunde lang war ein Hund im Hochsommer im heißen Auto im Bezirk Lilienfeld eingesperrt, sein Herrchen vergnügte sich mit einem Roller.

Eine Stunde lang war ein Hund  auf der Gemeindealpe (Bezirk Lilienfeld) in einem heißen Auto eingesperrt. Sein Herrchen war währenddessen mit einem Roller talabwärts gesaust, jetzt musste der Mann wegen Tierquälerei vor das Landesgericht Sankt Pölten.

Hitzetod drohte

Im Sommer letzten Jahres hatte der 46-Jährige aus dem Mostviertel sein Auto  auf einem Parkplatz der Gemeindealpe bei 24 Grad Außentemperatur in der prallen Sonne abgestellt. Seinen vier Monate alten Welpen ließ er einfach alleine in einer Hundebox im Auto zurück.

Obwohl das Schiebedach leicht geöffnet war, stieg die Hitze im Inneren des Fahrzeuges stetig an. Passanten wurden auf den jaulenden Vierbeiner aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Die Florianis schlugen schließlich eine Autoscheibe ein und retteten das Tier vor dem Hitzetod.

1.150 Euro Geldbuße

Vor dem Richter bereute der 46-Jährige. „Es war der erste Ausflug mit dem Hund. In Zukunft werde ich ihn bei solchen Aktivitäten nicht mehr mitnehmen.“ Weil der Mann unbescholten ist, kommt er mit Diversion davon: Er muss 1.150 Euro Geldbuße bezahlen.

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