Wirtschaft

Hersteller DJI werkt an winziger Kamera-Drohne

Schon die unglaublich handliche Faltdrohne Mavic Pro ist ein Kassenschlager. Jetzt sickerte durch: DJI plant eine noch kleinere Kamera-Drohne.

Heute Redaktion
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Angesichts der zahlreichen Leaks darf es als fix angesehen werden: Schon demnächst wird die chinesische Drohnen-Schmiede DJI einen neuen, superkleinen Quadrocopter vorstellen.

Und das sagen die Quellen im Detail: Die neue Kleine wird wohl Spark (das bedeutet so viel wie "Funke") oder Mavic Mini heißen. Die Rotoren sind zwar wie bei der größeren Faltdrohne Mavic Pro falt- und abnehmbar, die Arme lassen sich hingegen nicht einklappen. Laut ersten, auf www.sb-dji.com (die Seite war allerdings am Sonntag offline) aufgetauchten und via YouTube verbreiteten Hinweisen ist die Spark gerade einmal rund 150 x 130 Millimeter groß und bringt ohne Akku 190 Gramm auf die Waage.

Anders als vergleichbare Überflieger verfügt das gezeigte DJI-Baby über eine echte Kamera-Aufhängung ("Gimbal"). Damit lassen sich besonders leicht verwacklungsfreie Fotos und Videos aufnehmen. Insider gehen deshalb davon aus, dass mit der Spark vor allem Selfie- und weniger Renndrohnen-Fans angesprochen werden sollen. Was ebenfalls auffällt: Eine eigene Fernsteuerung ist auf keinem Foto zu sehen. Damit ist unklar, ob die Steuerung ausschließlich via Smartphone- und Tablet-App erfolgt.

Auf YouTube werden die Infos zur Spark verbreitet:

Völlig im Dunkeln liegen noch Flugdauer, Reichweite und Preis. Allerdings darf man davon ausgehen, dass sich letzterer in der Größenordnung von marktüblichen 500 Euro bewegt. Im Vergleich: Für die im heimischen Handel wegen der gewaltigen Nachfrage weiterhin nur in homöopathischen D0sen erhältliche Mavic Pro muss man in der Grundausstattung (also ohne Zusatz-Akkus, Tasche & Co.) knapp 1.200 Euro hinblättern. (bart)