Herzerl-Tattoo überführte falschen Polizisten

Der verdächtigte 30-Jährige wie er im Vorjahr, neben Anwalt Andreas Mauhart, in den Gerichtssaal geführt wurde. An der Hand sein auffälliges Herz-Tattoo
Der verdächtigte 30-Jährige wie er im Vorjahr, neben Anwalt Andreas Mauhart, in den Gerichtssaal geführt wurde. An der Hand sein auffälliges Herz-TattooBild: W.M.

Ein 30-jähriger Linzer wird verdächtigt sich als Polizist ausgegeben und anschließend eine 18-Jährige vergewaltigt zu haben. Sein Tattoo brachte die Polizei auf die Spur.

Ein Polizist soll sich an den 30-Jährigen und seine auffälligen Tattoos an den Fingern der rechten Hand erinnert haben. Auf Prozess-Fotos des letzten Jahres, die zeigen wie der Verdächtige neben Anwalt Andreas Mauhart in den Gerichtssaal gebracht wird, ist das Herz auf einem der Finger gut zu erkennen.

Der Tatverdächtige wurde damals trotz einer Vorstrafe vom Vorwurf der sexuellen Nötigung freigesprochen. Er soll eine 19-Jährige zum Sex und auch zur Einnahme von Drogen gezwungen haben.

14-Jährige glaubte falschem Polizisten nicht

Die Beschreibungen seiner Opfer hatte den Beamten auf die Spur gebracht. Neben einer 18-jährigen aus dem Bezirk Eferding – er wird verdächtigt sich im Auto eines Freundes an ihr vergangen zu haben – hat sich auch eine 14-Jährige bei der Polizei gemeldet.

Die Jugendliche aus dem Bezirk Linz-Land gab an, Donnerstag am Linzer Hauptbahnhof von einem Zivilfahnder angesprochen worden zu sein. Er müsse sie auf Drogen untersuchen. Das Mädchen glaubte dem Mann trotz herzeigen der Polizei-Marke aber nicht, ging anders als die 18-Jährige zum Glück nicht mit ihm mit.

Über den 30-jährigen wurde Montagnachmittag wegen Tatbegehungsgefahr die U-Haft verhangt.

(cru)

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