Spielfilm-Debüt

Herzschmerz bei Naschenweng: "Man macht Erfahrungen..."

Liebeschaos und Stress: Die Schlagersängerin zeigt in ihrer ersten Hauptrolle in "Herzklang – Zurück zu mir", was ihr auch privat sehr vertraut ist.
Sandra Kartik
31.03.2026, 06:00
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Als "Alpenbarbie" zieht sie Fans mit Charme, Hotpants und viel Heimatgefühl in ihren Bann, alleine ihre Videos wurden millionenfach geklickt. Den großen Erfolg, das Privatleben und die eigene Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen, stellen Schlagerstar Melissa Naschenweng jedoch vor große Herausforderungen.

In ihrer ersten Hauptrolle im modernen Heimatfilm "Herzklang – Zurück zu mir" (4. April, ORF1, 20.15 Uhr) will sie genau das zeigen – "den Spagat zwischen dem Bauernmädchen und der Glitzerqueen", sagt sie im "Heute"-Gespräch.

"Man investiert so viel, um den Traum zu leben"

Im Film muss sie als Star den täglichen Stress wegstecken, wenn sie die Bühne betritt. "Es ist auch in echt genauso, es sieht keiner, wie viel Arbeit dahintersteckt. Es ist viel mehr, als ein zweistündiges Konzert. Man lebt aus dem Koffer, kann nie abschalten, muss durchgehend lächeln – welcher Mensch funktioniert 24 Stunden am Tag?", schildert die 35-Jährige ihr Leben. "Man investiert so viel, um den Traum zu leben. Es ist nochmal schwieriger für eine Frau in der Öffentlichkeit", weiß Naschweng aus eigener Erfahrung.

Im Film wird sie von ihrem Partner betrogen – mehr noch, sie erwischt ihn dabei in flagranti. "Die ein oder andere Erfahrung macht man ja doch", kennt die Kärntnerin Herzschmerz. "Aber so wie in der Szene ist mir das zum Glück noch nicht passiert."

Happy End im Heimatfilm

In ihrer Rolle nimmt sie das Ende ihrer Beziehung zum Anlass, zurück zu sich selbst zu finden. "Es ist nie zu spät, neu anzufangen und an sich selbst zu glauben", so Naschenwengs Botschaft, die sie in ihrer ersten Hauptrolle vermitteln will. Ganz ohne attraktivem, neuem Mann (Ferdinand Seebacher) in ihrem Leben, der Gefühle entfacht, geht es aber dann doch nicht. "Nach dem großen Schmerz am Anfang gibt es ein glückliches Ende", so die Logik eines jeden Heimatfilms.

Für Naschenweng, die bereits in Verhandlungen zu einer Fortsetzung des Films stehen soll, ist "Herzklang" vor allem eine gute Möglichkeit, als Schlagerstar noch mehr Menschen zu erreichen. "Ich habe es gemacht, weil ich damit meiner Musik etwas Gutes tue", ist sie ehrlich. So stammt auch der Titelsong "Hoamat in mir" von ihr. "Musik bleibt meine Nummer eins", lässt sie ihre Fans wissen.

{title && {title} } sk, {title && {title} } 31.03.2026, 06:00
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