Heuer 30 Prozent weniger Marillen

Traurig, aber wahr: Die Marillenernte wird durch die andauernden Niederschläge heuer deutlich geringer als im Vorjahr ausfallen! Alleine in der Wachau bringen 100.000 Bäume weniger Ertrag. Freunde der goldgelben Spezialität brauchen sich trotzdem nicht zu sorgen, allerdings wird das Kilo Marillen wieder teurer werden.

Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich konstatiert zwar Ernteeinbußen von fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, spricht aber trotzdem von einer Durchschnittsernte.

Ins gleiche Horn stößt Obstbauberater Karl Bachinger, der die Massenernte 2009 als Ausnahme bezeichnet. Trotzdem könne der Kilopreis etwas steigen.

Sorgen bereitet die geringere Ernte allerdings den Verwertern der Original Wachauer Marille wie Elfriede Deuretzbacher aus Palt bei Göttweig (Bezirk Krems).

Sie wird heuer nur ein Drittel der sonst 6000 Kilo verarbeiten können. Ihre innovativen Produkte wie Marillensenf wird es ebenso nicht geben wie die hochdekorierten Destillate.

Dank 2009 verfügen wir aber noch über ausreichend Reserven, so Deuretzbacher.

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