Heurigen verrechnet 2 € für eine einzige Scheibe Brot

Im neuen "Probushof" ist eine Scheibe Brot nicht billig.
Im neuen "Probushof" ist eine Scheibe Brot nicht billig.Denise Auer
Hat Qualität einfach ihren Preis? In einem Döblinger Heurigen-Restaurant kann einen das Brot zu Liptauer und Spritzer teuer zu stehen kommen. Die goldbraune Scheibe kostet stolze zwei Euro.

Da zerbröselt bei so manchem Gast die Contenance: Der neue "Probushof" (Probusgasse 12, Wien 19) lässt seine Kunden für eine einzige Scheibe Brot zwei Euro berappen. Die Heurigen in der Umgebung wollen dafür sonst nur etwa 50 Cent. Der Preis ist auch deshalb so auffällig, weil die meisten Gerichte der Karte des Heurigen relativ normalpreisig sind: Der köstliche Schweinsbraten samt Knödel kam auf knapp 10 Euro, eine Gemüselasagne (auch gut) auf 6,50 Euro. Und um zwei Euro bekommt man hier so gar ein Achtel ausgezeichneten Heurigen.

"Inhaber macht Preise!"

Auf Nachfrage nach dem Preis pro Scheibe Brot hieß es vom Personal, dass man hier eben auf "Joseph Brot" setzen würde, und das sei nun einmal das teuerste. Das stimmt zwar auch, aber aus einem großen 8,60-Euro-Laib (im Gastro-Einkauf noch günstiger) kann man sich schon sehr viele Scheiben abschneiden. "Der Inhaber" mache die Preise, "aber vielleicht ändert er ja was, wenn sich Leute beschweren", hieß es.

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