Rauswurf? Heute entscheidet sich Hinteregger-Zukunft

Martin Hinteregger muss in Frankfurt zum Rapport.
Martin Hinteregger muss in Frankfurt zum Rapport.Imago Images
Martin Hinteregger sorgte zuletzt abseits des Fußballplatzes für Aufsehen. Deshalb muss der ÖFB-Star bei Eintracht-Boss Markus Krösche zum Rapport. 

Ein vielbeachtetes Interview, in dem der 29-Jährige Pläne des deutschen Bundesligisten enthüllt, ihn verkaufen zu wollen, dazu Enthüllungen über die - bereits aufgelöste - Geschäftsbeziehung Hintereggers zum ehemaligen Grazer FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl, der dem rechtsextremen Lager zugerechnet wird – zuletzt stand bei Hinteregger nicht der Fußball im Vordergrund. Auch zum Ärger der Frankfurter. 

Deshalb bestellte Eintrachts Sport-Boss Krösche den Innenverteidiger zu einem Gespräch ein. Dieses steigt am heutigen Mittwoch. Bei der Aussprache wird auch Hintereggers Berater Christian Sand dabei sein. Es geht um die Fehltritte des Fan-Lieblings. 

Zukunft ungewiss

So feierte Hinteregger etwa nach dem Europa-League-Titel die Nacht durch, verschlief daraufhin die Verabschiedung mehrerer Teamkollegen. Außerdem machte der 29-Jährige öffentlich, dass ihn die Eintracht verkaufen wollte. Dazu noch die Enthüllungen rund um den "Hinti Cup", die gerade in Deutschland hohe Wellen schlugen. Der Klub vermisste jedenfalls eine klare Distanzierung von Sickl. 

Für die Eintracht gibt es also mehrere Baustellen, die beseitigt werden müssen. Ob Hinteregger beim deutschen Bundesligisten noch eine Zukunft hat, ist vor dem Gespräch offen. Sein Vertrag läuft jedenfalls bis 2024, ein vorzeitiger Abschied ist trotzdem denkbar. Auch wenn der 29-Jährige zuletzt erklärte, seine Profi-Karriere beim Europa-League-Sieger beenden zu wollen.

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