Heute startet Parkpickerl-Befragung in Simmering

Die Bögen zur Pickerl-Befragung in Simmering werden ab heute per Post verschickt. Das Ergebnis wird in rund einem Monat erwartet.

Unterteilt wird der Bezirk für die Befragung in drei Zonen, das Pickerl könnte auch gebietsweise eingeführt werden: Zone A umfasst das Zentrum (inklusive aller U-Bahn-Stationen), Zone B geht von der Hasenleitengasse bis zum Zentralfriedhof und Zone C vom Thürnlhof über den Muhrhoferweg und Leberberg bis zur nö. Stadtgrenze.

Frage nach Staatszugehörigkeit

Auch rund 16.000 Drittstaatsangehörige und Asylwerber, die nicht wahlberechtigt sind aber im 11. Bezirk leben, dürfen an der Befragung teilnehmen. Bezirksvorsteher Paul Stadler (FPÖ) wollte diese ursprünglich davon ausschließen, die Stadt entschied anders.

Stadler wählte daher einen anderen Weg: Auf einem zweiten Zettel wird nun die österreichische Staatsbürgerschaft abgefragt. Die Beantwortung der Frage ist allerdings freiwillig. Weiters möchte der Bezirkschef von den Simmeringern wissen, wie lange sie bereits im Bezirk wohnen, ob sie einen Führerschein oder ein Auto besitzen, wie sie sich in der Stadt fortbewegen und was sie grundsätzlich vom Parkpickerl-System halten.

Ergebnis in rund einem Monat

Die rund 83.000 stimmberechtigten Bezirksbewohner (ab 16 Jahren) haben rund drei Wochen Zeit, auf die Fragen zu antworten. Mit dem endgültigen Ergebnis wird in rund einem Monat gerechnet.

Stadler rechnet grundsätzlich mit einem "Ja" für das Parkpickerl, zumindest im Zen­trum des Bezirks. Seitdem am 4. September die kostenpflichtigen Kurzpark-Zonen in Favoriten eingeführt wurden, hat Simmering verstärkt mit "Pickerl-Flüchtlingen" aus dem Nachbar-Bezirk zu kämpfen. Ein weiterer Grund für die Befragung ist der Anstieg von zugelassenen Pkw (von 2007 bis 2016 um 12.755 Fahrzeuge). (cz)

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