Österreich

Hier brauchen die Wähler in OÖ "Wahl-Nachhilfe"

"Heute" zeigte die Landkarte der Ungültig-Wähler! Insgesamt wurden übrigens bei der letzten Wahl 21.615 (!) ungültige Stimmen abgegeben.
Heute Redaktion
13.09.2021, 22:50

Das Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen, ist offenbar doch nicht so einfach wie gedacht!

"Heute" hat die Karte der Orte in OÖ, wo bei der Nationalratswahl 2013 am meisten ungültig gewählt wurde.

Insgesamt wurden übrigens 2013 in Oberösterreich 21.615 (!) ungültige Stimmen abgegeben. Das heißt: 2,5 Prozent aller gemachten Kreuzchen (861.015) waren ungültig.

"Protest-Wahl gegen die Grünen?"

Der Ort mit der höchsten Ungültigkeits-Quote war Leopoldschlag (Bez. Freistadt) mit 5,8 Prozent. Von den dort 660 abgegebenen Stimmen waren 38 ungültig – also jede 17. "Heute" sprach mit Bürgermeister Hubert Koller (ÖVP), wollte wissen: Wie konnte das passieren? Koller: "Ich bin selbst überrascht, dass der Wert damals so hoch war. Und ich kann es mir eigentlich auch nicht erklären, sondern nur vermuten: Nicht alle bei uns sind mit den Orts-Grünen einverstanden, womöglich wählten da einige aus Protest ungültig."

Die niedrigste Ungültigkeits-Quote hatte übrigens St. Georgen am Fillmannsbach (Bez. Braunau). Von den dort abgegebenen 221 Stimmen war nur eine einzige ungültig.

Was die Statutarstädte betrifft, war Linz die Stadt, in der prozentual gesehen der Wert der ungültigen Stimmen am höchsten war – nämlich 1,89 Prozent (1.895 ungültige Stimmen). Gefolgt von Steyr (1,88 Prozent) und Wels (1,5 Prozent).

Der Bezirk mit der höchsten Ungültigskeits-Quote war Rohrbach mit 3,4 Prozent (von 37.217 abgegebenen Stimmen waren 1.259 ungültig), der mit der niedrigsten war Linz-Land mit 2 Prozent (von 83.000 abgegebenen Stimmen waren 1.659 ungültig).

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