Hier brauchst du künftig keine Vignette mehr

Die ÖVP, die Grünen und Neos haben sich mit ihrem Wunsch, fünf Autobahnstrecken von der Vignettenpflicht auszunehmen, durchgesetzt.
Die ÖVP, die Grünen und Neos haben sich mit ihrem Wunsch, fünf Autobahnstrecken von der Vignettenpflicht auszunehmen, durchgesetzt.Bild: picturedesk.com
ÖVP, Grüne und Neos haben sich durchgesetzt: Fünf Autobahnstrecken sind künftig von der Vignettenpflicht ausgenommen.
Künftig werden fünf Autobahnstrecken von der Vignettenpflicht ausgenommen sein. Das haben heute ÖVP, Grüne und Neos im Budgetausschuss beschlossen. Auf ihren Wunsch wird die Maßnahme Ende 2021 evaluiert.

Weniger Mautflüchtlinge



Konkret geht es um die Inntalautobahn A12 (Kufstein Süd), Westautobahn A1 (Salzburg Nord), Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (Anschlussstelle Hohenems), Linzer Autobahn A26 und die Mühlkreisautobahn A7 (noch zu bauende Bypassbrücke zwischen Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr).

Mit der Regelung sollen Umgehungsverkehre von Mautstrecken und die damit einhergehende Lärmbelästigung und Luftverschmutzung reduziert werden.

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SPÖ und FPÖ gegen Maut-Ausnahmen



Kritik kam von der SPÖ. In einer Aussendung forderte der frühere Verkehrsminister Alois Stöger, bessere Alternativen zu finden. Der jetzige Antrag bedeute nur "freie Fahrt für Deutsche auf österreichischen Autobahnen" und würde der ASFINAG etwa 75 Millionen Euro im Jahr kosten. Verkehrs- und klimapolitisch sei die Mautbefreiung "ein Holzweg", so Stöger.

Für FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker handle es sich bei diesem Beschluss um eine "Emmentaler-Politik". Er gefährde die Pläne der ASFINAG und handle damit gegen die Interessen von Anrainern und Bundesländern.

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