Hier ergibt sich ein Drogendealer der Polizei

Bild: LPD Wien
Fast gleichzeitig klickten am Dienstag den 7. Juli die Handschellen für sechs Groß-Dealer in Wien. Die Verhaftungen an mehreren Orten stellte die Polizei vor eine Herausforderung: Einer der Dealer brauste auf der Flucht mit 120 km/h als Geisterfahrer durch Favoriten. Genützt hat es ihm nichts. Der Mann hatte Heroin um 250.000 Euro im Kofferraum - getarnt im Sackerl eines Biobäckers.
Fast gleichzeitig klickten am Dienstag, den 7. Juli, die Handschellen für sechs Groß-Dealer in Wien. Die Verhaftungen an mehreren Orten stellte die Polizei vor eine Herausforderung: Einer der Dealer brauste auf der Flucht mit 120 km/h als Geisterfahrer durch Favoriten. Genützt hat es ihm nichts. Der Mann hatte Heroin um 250.000 Euro im Kofferraum - getarnt im Sackerl eines Biobäckers. 

Polizei und Cobra schlugen am vergangenen Dienstag an mehreren Orten gleichzeitig zu. Auf einem Parkplatz nahe des Verteilerkreises Favoriten stellten die Beamten den 35-jährigen mutmaßlichen Drahtzieher der Gruppe, wie erst diesen Dienstag bekannt wurde.

Beim Zugriff der Cobra rasten zwei weitere Bandenmitglieder in einem silbernen Auto davon. Der 33-jährige Komplize und Fahrer bretterte erst über eine Böschung, und schwenkte dann mit 120 km/h in den Gegenverkehr. Das wurde dem wild gewordenen Fahrer und seinem Beifahrer zum Verhängnis.

Lkw versperrte Fluchtweg - Fahrer gab auf

Die Flucht endete abrupt, als ein Lkw den Fluchtweg abschnitt. Als der 33-jährige Raser bemerkte, dass ihm jeder Ausweg versperrt war, streckte er die Hand aus dem Autofenster, um der Polizei zu signalisieren, dass er bereit war, aufzugeben (siehe Foto oben). 

Im Plastiksackerl waren 2,5 Kilo Heroin

Beim Durchsuchen des Wagens wurde den Beamten klar, warum sich der Mann und sein Komplize so verzweifelt aus dem Staub machen wollten: Im Kofferraum des Wagens lag ein unscheinbar aussehendes Plastiksackerl eines Bio-Bäckers. Drinnen war braunes Pulver. Was aussieht wie brauner Zucker oder Kakao, sind 2,5 Kilo Heroin. Auf der Straße würden Süchtige dafür 250.000 Euro zahlen. 

Zweiter Zugriffsort: Laxenburger Straße

Während ein Teil der Polizisten die drei Serben beim Verteilerkreis dingfest machte, stürmten weitere Beamte ein Lokal auf der Laxenburger Straße. Auch dort klickten für drei Personen die Handschellen. Der älteste der Festgenommenen war 63 Jahre alt, der Jüngste 26. Alle Täter stammen aus Serbien. 
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