Hier gab es in OÖ bisher die meisten Corona-Toten

Viele Corona-Patienten überleben trotz intensivmedizinischer Betreuung nicht.
Viele Corona-Patienten überleben trotz intensivmedizinischer Betreuung nicht.BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Bereits mehr als 2.000 Corona-Tote gibt es im Hotspot-Bundesland OÖ zu beklagen. "Heute" hat erfahren, in welchen Bezirken es die meisten Opfer gibt.

Am Donnerstag der vergangenen Woche wurde die traurige Marke von 2.000 Corona-Toten in Oberösterreich überschritten. Mittlerweile gibt es schon 2.061 Tote zu beklagen.

"Heute"hat vom Krisenstab des Landes OÖ statistische Daten über die bisherigen Todesfälle in OÖ erhalten. 

Aus den vorliegenden Zahlen geht hervor, in welchen Bezirken es bisher wie viele Corona-Tote gab. Herangezogen wurde dafür nicht der Sterbeort der Patienten, sondern der gemeldete Wohnort. 

Um einen besseren Aufschluss über die Häufigkeit der Todesfälle in den jeweiligen Bezirken geben zu können, haben wir die Fälle in Relation zur Bevölkerungszahl der Bezirke (laut Statistik Austria) gesetzt. 

 Demnach gab es bisher die meisten Todesfälle im Bezirk Rohrbach. Dort gab es bisher 20,1 Corona-Tote pro 10.000 Einwohner.

Dahinter folgen die Bezirke Kirchdorf (17), Ried (16,8), Wels-Stadt (16,3), Freistadt (15,2) und Schärding (14,5). Grieskirchen (14,4), Steyr (14,3), Vöcklabruck (13,9), Eferding (13,5), Gmunden (13,3) und Perg (13,1) kommen dahinter. 

Am unteren Ende der Liste sind Linz-Stadt (13), Braunau (12,2), Urfahr-Umgebung (11,4), Wels-Land (9,7), Linz-Land (9,4) und Steyr-Stadt (9). In diesen Regionen gibt es teils halb so viele Tote im Vergleich zur Bewohnerzahl wie in Rohrbach.

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