Es war ein ganz besonderer Kunst-Krimi, der vor wenigen Tagen gelöst worden war. Eine Sekretärin der ehemaligen Neuen Galerie hatte das Klimt-Bild "Zwei Liegende" widerrechtlich erhalten. Sie hatte es mehr als 50 Jahre in einem Schrank versteckt, ehe es nach ihrem Tod der Stadt zurück gegeben wurde.
Doch bevor das Kunstwerk – Wert rund 65.000 Euro – an die Erben der Besitzerin Olga Jäger zurück geht, wird es noch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Kunstmuseum Lentos zeigt die "Zwei Liegenden" nämlich im Rahmen der neuen Ausstellung "1918 – KLIMT · MOSER · SCHIELE" – Gesammelte Schönheiten (16. Februar bis 21. Mai).
Die Ausstellung zeigt zum 100. Todestag dieser drei Ikonen der Kunstgeschichte 76 Meisterwerke, darunter eben auch die uber 50 Jahre verschollene Klimt-Zeichnung "Zwei Liegende".
Das Besondere: Die Schau zeigt die kostbarsten Bestände der städtischen Museen (Lentos und Nordico) und des Oberösterreichischen Landesmuseums, ergänzt allerdings auch durch einige Leihgaben aus Privatbesitz.
(gs)