Ganze 10 Millimeter wird die Reichsbrücke derzeit angehoben, um die abgenutzten Lager austauschen zu können. Autofahrer und U-Bahn-Passagiere merken davon nichts. "Heute" war dabei.
Ganze 10 Millimeter wird die Reichsbrücke derzeit angehoben, um die abgenutzten Lager austauschen zu können. Autofahrer und U-Bahn-Passagiere merken davon nichts. "Heute" war dabei.
Oben rauscht der Verkehr, unter der Brücke arbeiten die Spezialisten. Sie montieren derzeit am Pfeiler 10 beim Hubertusdamm 33 hydraulische Pressen, die gemeinsam 7.000 Tonnen heben! Die Last, die sie stemmen, heißt Reichsbrücke. Nach 35 Jahren sind deren Lager in ein kritisches Alter gekommen. "Die Verschleißschicht wird immer dünner", erklärt Wiens Brücken-Leiter Hermann Patouschek.
"Bevor die Brücke auf den Pfeilern scheuert, wechseln wir die Lager." Vorstellen kann man sich das wie bei einem Wagenheber: Die Pressen heben die Reichsbrücke 10 Millimeter an, die alten Lager werden herausgeholt, die neuen installiert.