Hier packt Gabi Burgstaller ihre Sachen

Tapfer kämpfte sie gegen ihre Tränen: Die scheidende Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) hat am Montag noch Bilanz über ihre 19 Jahre in Landtag und vor allem Landesregierung gezogen. Über ihre berufliche Zukunft hielt sie sich bedeckt.

Einen Tag vor ihrem Abschied von der Landespolitik zeigte sich Burgstaller besorgt, dass soziale Belange in den Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP, Grüne und Team Stronach "nicht die große Rolle" gespielt hätten.

Über ihre persönliche Zukunft gab sich Burgstaller noch bedeckt. Am Montag hat sie noch ein Gespräch mit ihrem Nachfolger Wilfried Haslauer (ÖVP), und Dienstag wird sie ihr Büro räumen. Danach werde sie einige Tage Urlaub nehmen und ein paar Wochen pausieren.

"Ich bin durchaus erschöpft nach den vergangenen Monaten. Ich brauche eine Pause zum Regenerieren." Was ihren künftigen Beruf betreffe, sei sie am Sondieren. Es gebe ein paar inhaltlich interessante Angebote. Ob sie in die Arbeiterkammer zurückkehrt - Burgstaller hat ein Rückkehrrecht -, ließ sie offen. "Ich will weder versorgt werden, noch einen Posten, sondern ein Projekt übernehmen, wo ich meine Erfahrung und meine Energie einbringen kann."

  

  

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