Hier rollt ein halber Meter Schnee auf Österreich zu

Der Sommer sagt Auf Wiedersehen. Die nächsten Tage bringen nicht nur viel Regen und Abkühlung, sondern in den Bergen auch Massen an Schnee.
Der Freitag läutet nicht nur den Herbst, sondern schon ein Stück Winter in Österreich ein. Es überwiegen generell die Wolken. Besonders im Bergland sowie im Süden ziehen einige Regenschauer durch, im Norden und Osten zeigt sich zwischendurch die Sonne. Gegen Abend zieht es auch hier zu und der Regen wird allgemein häufiger. Am Alpenostrand weht mäßiger, anfangs auch noch lebhafter Wind aus nördlichen Richtungen. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 21 Grad.

Danach wird es in höheren Lagen winterlich. Bis Montag sinkt die Schneefallgrenze auf 1.700 Meter ab, in den Hohen Tauern aufgrund der Abkühlung sogar auf 1.300 Meter. Bis Montagmorgen rechnen die Meteorologen hier mit Schneefällen bis zu einem halben Meter. Zum Vergleich: 2018 gab es einen solchen Schneeeinbruch bereits am 26. August. Grund für das Winterwetter ist die Kaltfront von Tief "Ferdinand", der direkt hinter sich das Tief "Götz" im Schlepptau hat und auf Hoch "Elektra" trifft.

Trüb und nass

Und wie sieht es abseits der Berge aus? Der Samstag präsentiert sich von seiner trüben und teils nassen Seite, es regnet immer wieder teils schauerartig verstärkt. Im Donauraum, im Flachland und ganz im Westen gibt es längere trockene Abschnitte, die Sonne zeigt sich aber auch hier höchstens zwischendurch. Bei mäßigem Nordwestwind kommen die Temperaturen nicht über 12 bis 20 Grad hinaus.



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Am Sonntag regnet es besonders im Westen von der Früh weg häufig. Im Tagesverlauf verlagert sich der Regenschwerpunkt in den Süden, hier sind große Regenmengen und vereinzelt auch Gewitter möglich. In der Tauernregion kann es am Abend bis in die Hochtäler schneien. Nur wenig Regen fällt vom Wald- und Weinviertel bis ins Nordburgenland, hier kommt auch zeitweise die Sonne zum Vorschein. Je nach Regen und Sonne 9 bis 22 Grad, am kühlsten im zentralen Bergland und am mildesten im östlichen Flachland.

CommentCreated with Sketch.8 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In der Schweiz schlug der Schnee schon zu

Der Montag verläuft von Oberösterreich bis ins Nordburgenland bewölkt und regnerisch, besonders nördlich der Donau bleibt es oft den ganzen Tag trüb. Im Westen und Süden klingen die Schauer ab und die Sonne zeigt sich immer häufiger, am freundlichsten wird es im Rheintal und in Osttirol. Im Donauraum und im Osten frischt lebhafter, am Alpenostrand auch kräftiger Westwind auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 20 Grad.



"Vorsicht beim Befahren der höchsten Alpenpässe mit Sommerreifen", warnt Meteonews bei den Schweizer Nachbarn. Der Grund: Dort hat der Schnee bereits zugeschlagen und die Berge eingeschneit.

(rfi)

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