Österreich

Hier sehen Sie Sternschnuppen am besten

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:29

Mitte August ist der Sternenhimmel um eine Attraktion reicher: Der Meteorstrom der Perseiden zieht besonders viel Aufmerksamkeit auf sich. Wieviele Sternschnuppen zu sehen sind, und warum sie Glück bringen.

Sternschnuppen-Jäger haben heuer Glück. Selten zeigt sich der Meteorschauer der Perseiden in solcher Pracht wie in diesem Jahr. Grund dafür sind die dunklen Nächte diese Woche. Am Freitag ist Neumond, beste Voraussetzungen für das Beobachten der verglühenden Meteoriden. Zudem zeigen sich am nächtlichen Himmel kaum Wolken.
Die Perseiden können 2015 von Mitte Juli bis in die dritte Augustwoche beobachtet werden, besonders stark zwischen 11. und 13. August. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 22 Uhr und 4 Uhr morgens. In einer dunklen Nacht fern von künstlichem Licht kann etwa alle zwei Minuten eine Erscheinung erwartet werden, mehr als 100 Sternschnuppen pro Stunde werden zu sehen sein. Der Mond stört dieses Jahr nicht die Beobachtung.

Wer die Sternschnuppen bewundern möchte, geht am besten aufs Land oder in die Berge – weit weg von Städten, wo die Lichtverschmutzung gross ist und den Nachthimmel erhellt.

Astronomie-Begeisterten sind am Dienstag um 19 Uhr in das Planetarium der Stadt Wien (2., Oswald Thomas-Platz 1, beim Riesenrad) eingeladen, um das Himmelsspektakel gemeinsam zu erleben. Nach einer kostenlosen Show (geeignet ab 5 Jahren) geht’s ab auf die Wiese vor dem Planetarium, um den Meteorschauer zu beobachten.

Auf selbst mitzunehmenden Decken lässt sich der Himmel besonders gemütlich im Liegen bestaunen. Bei Fragen steht Planetariums-Direktor Werner Gruber mit seinem kompetenten und erfahrenen Astronomen und Sternbeobachter-Team zur Verfügung. Vor dem Planetarium werden zudem Teleskope aufgestellt, um Merkur und Saturn zu beobachten.
Es besteht für die Bevölkerung keine Gefahr. Die einzelnen Steine sind größtenteils mikroskopisch klein. Auch etwas größere Brocken - sogenannte Boliden - verglühen als Ganzes.

 

Der sommerliche Sternschnuppen-Regen entsteht, wenn die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle alljährlich kreuzt. Dessen Staubspur erzeugt den Meteorschauer der "Perseiden". Der Name kommt daher, weil es so aussieht, als würden Sterne aus dem Sternbild des Perseus fallen.
Glücksbringer

Wer eine Sternschnuppe vom Himmel fallen sieht, dem soll ein Wunsch in Erfüllung gehen. Allerdings muss der Wunsch bis zum Ende des Verglühens zu Ende gedacht werden. Ebenso darf dieser Wunsch nicht verraten werden. Sternschnuppen zwischen 25. Dezember und 6. Jänner sollen ganz besondere Kräfte haben.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen