Sechs Stunden lang wird heute in Linz gegen die Corona-Maßnahmen und die geplante Impfpflicht demonstriert. Die Teilnehmer wollen dabei einen Marsch von acht Kilometer durch die ganze Stadt machen. Ein Verkehrschaos ist vorprogrammiert, zumal die Strecke über wichtige Straßenzüge führt.
"Wir rechnen vor allem zwischen 12 und 14 Uhr mit massiven Beeinträchtigungen im ganzen Stadtgebiet. Autofahreren raten wir, großräumig auszuweichen, etwa über die Autobahn- oder die neue Eisenbahnbrücke", sagt der Sprecher der Polizei ,David Furtner.
Start der Demo ist um 12 Uhr am Hauptplatz, danach wollen die Impfgegner über die Nibelungenbrückenach Urfahr gehen. Bereits am 1. Dezember hatten die Impfgegner die Brücke besetzt und für ein Verkehrschaos gesorgt.
In Urfahr wird dann umgedreht, um noch einmal über die Nibelungenbrückezu gehen, auch hier wird es wieder zu Problemen kommen. Durch die Altstadt geht es vorbei beim Landhaus zum Römerbergtunnel. Der wird durchquert.
Spätestes hier wir klar, dass es den Organisatoren nicht um die Impfpflicht geht, sondern nur darum, Linz lahmzulegen", ist sich der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) sicher.
Danach marschiert die Gruppe über die Donauländeund die Gruberstraßebis zum Hauptbahnhof. Auch hier wird es immer wieder zu massiven Verzögerungen und Behinderungen kommen. Gegen 17 Uhr ist die Abschlussveranstaltung vor dem Landesdienstleistungszentrum geplant.