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Hier sorgt die Hitze für einen Trinkwasser-Engpass

Wegen der hohen Temperaturen kam es im deutschen Lauenau zu einem erhöhten Wasserverbrauch. Die Versorgung mit Trinkwasser stand an der Kippe. 
Michael Rauhofer-Redl
09.08.2020, 14:09

Mit Temperaturen bis an die 40 Grad hatten die Bewohner des beschaulichen Ortes Lauenau im deutschen Bundesland Niedersachsen in den vergangenen Tagen zu kämpfen. Als unmittelbare Folge davon kam es zu einem immens erhöhten Wasserverbrauch. Dieser stieg derart rasant an, dass sogar die Trinkwasserversorgung des rund 4.000-Seelen-Ortes auf dem Spiel stand. 

Noch am Samstag verkündete die Feuerwehr mittels Lautsprecher-Durchsage, dass sich die Versorgungssituation auf Grund der hohen Verbrauchslage verschlechtert habe. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, sparsam mit nassem Gold umzugehen. Es sei damit zu rechnen, dass die Versorgung mit Trinkwasser phasenweise nicht aufrecht erhalten werden könne und man sich mit Trinkwasser fürs Wochenende bevorraten solle. Nutzwasser, etwa für Toilettenspülungen, sei im Feuerwehrhaus erhältlich. 

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Hitze und Corona als Auslöser für Engpass

Gegenüber dem NDR gab der Bürgermeister des Ortes, Georg Hudalla, am Sonntag leichte Entwarnung. Denn die Reserven im Trinkwasserspeicher hätten sich über Nacht zum Teil aufgefüllt, allerdings sei das nicht in dem Ausmaße wie erwünscht passiert. Ob die Versorgung den ganzen Sonntag über aufrecht erhalten werden könne, ließ er am Morgen noch offen: "Wir sind ja erst am Anfang des Tages", sagte Hudalla. Aktuell hat es in Lauenau über 31 Grad. 

Als Grund für die Wasserknappheit wird, wie so oft dieser Tage, nicht nur das Wetter, sondern auch das Coronavirus verantwortlich gemacht. Denn in den Speichern, aus denen die Kommune ihr Wasser bezieht sei "für den Normalfall" ausreichend Wasser vorhanden. Weil aber auf Grund der Pandemie viele Bürger zu Hause bleiben und nicht im Urlaub sind, stieg der Wasserverbrauch in den vergangenen Tagen im Vergleich zu vorangegangenen Sommern deutlich an. 

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