Bis Montag werden in der Wiener Messe laut Stadt 8.500 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und ihre Ordinationsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter, 1.500 mobile Pflegekräfte und 1.000 Sanitäter in der Corona-Impfstraße mit der ersten Dosis des Impfstoffs geimpft. Betreut wird die Impfstraße vom Arbeiter-Samariterbund, die Logistik übernehmen die Wiener Berufsfeuerwehr und Wiener Berufsrettung.
Bürgermeister Michael Ludwig hat am Freitag von einem "historischen Ereignis" gesprochen. "Die Impfung ist sicher und ein erster Schritt in Richtung Normalität", so Ludwig. Die geimpften Mediziner sollen auch Vorbild sein und die Impfbereitschaft in Österreich in der Bevölkerung erhöhen. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker sprach von einem "unglaublichen Zustrom" zur Impfstraße. Alle verfügbaren Termine seien innerhalb von 24 Stunden ausgebucht gewesen.
"Die Stadt Wien hat früh erkannt, wie wichtig es ist, Gesundheitspersonal zu impfen", sagte Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres. Die Impfung sein ein "Game-Changer" in der Pandemie. "Die Impfung ist der ultimative Schritt, um Ordinationen zu schützen. Menschen müssen auch in der einer Pandemie sicher zu ihren Hausärztinnen und Hausärzten kommen können und eine Behandlung erhalten“, so Ärztekammer-Vizepräsident Johannes Steinhart.
Parallel zu den Impfungen verfolgt die Stadt weiter ihre Teststrategie mit anschließendem Contact Tracing – also der Nachverfolgung von Infektionsketten. Die aktuell 650 Contact-Tracer der Stadt Wien werden um mindestens weitere 100 aufgestockt, kündigte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig an. Auch das kostenlose Testangebot der Stadt Wien mit Teststraßen und „Schnupfen-Checkboxen“ werde weiterhin angeboten. Ab Montag können sich auch alle Wiener für eine Corona-Impfung auf impfservice.wien voranmelden.