Hier werden Tampon & Co ab 2021 noch einmal günstiger

Periodenprodukte sind laut dem österreichischen Gesetzgeber kein Luxus mehr. dm zieht da noch einmal mit.
Periodenprodukte sind laut dem österreichischen Gesetzgeber kein Luxus mehr. dm zieht da noch einmal mit.istock
Die Drogeriemarktkette wird die Preise für Hygieneartikel von Frauen nach Gesetzesbeschluss noch einmal senken.

Seit kurzem ist es fix: Der österreichische Nationalrat hat beschlossen, dass Produkte, die sich rund um die Menstruation drehen kein Luxus mehr sein dürfen. Das bedeutet, dass die Mehrwertsteuer von 20 auf 10 Prozent halbiert wird. 

Bei dm geht man noch einen Schritt weiter

Die Drogeriemarktkette dm hat heute verlautbart, dass 150 Artikel im Sortiment nicht nur - gesetzlich - günstiger angeboten werden, sondern auch der Preis abgerundet wird. Und zwar auf die nächste "nächstniedrige" 5 Cent-Grenze. Dies kündigte dm-Geschäftsführer Harald Bauer in einer Presseaussendung an.

Von der Preisänderung sind dabei nicht nur Tampons, Slipeinlagen und Binden, sondern auch nachhaltig wiederverwendbare Produkte wie Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche betroffen.

Vorreiter Schottland

Als erstes Land der Welt hat Schottland die Periodenprodukte überhaupt gleich gratis gemacht. Sie werden in öffentlichen Gebäuden in Zukunft kostenlos zur Verfügung gestellt. Grund dahinter ist, dass viele Frauen mit niedrigem Einkommen zu wenig Geld für Tampons, Binden & Co übrig bleibt. 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. mia TimeCreated with Sketch.| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen