Hier wird die Coronavirus-Hercules gesäubert

Aus Sicherheitsgründen wurde das Bundesheer-Flugzeug nach der Rückholaktion am Sonntagabend gründlich desinfiziert.

Um Punkt 20.18 Uhr landete am Sonntagabend eine Hercules C-130 des Bundesheeres auf dem Flughafen Wien-Schwechat. An Bord: Sieben Österreicher, die aus der chinesischen Provinz Hubei ausgeflogen wurden, wo der Coronavirus grassiert. Während die Heimkehrer ins Hygienezentrum der Stadt Wien im 11. Bezirk gebracht wurden, flog die Maschine weiter zum Militärflughafen Hörsching bei Linz (Oberösterreich).

Wie Bundesheer-Sprecher Michael Bauer meldet, wurde das Flugzeug von Kräften der ABC-Abwehrkompanie (für atomare, biologische und chemische Kampfstoffe zuständig) bis spät in die Nacht gründlich gesäubert.

Ausrüstung wird vernichtet

Vor dem Flug waren die Sitze mit Kunststoff bedeckt worden, dieser wird nun von einer Spezialfirma vernichtet. Auch Handschuhe, Atemmasken und Schutzanzüge wandern aus Sicherheitsgründen in den Sondermüll und werden vernichtet.

Zusätzlich desinfizierten die Bundesheer-Spezialisten alle Oberflächen des Flugzeugs, das schon am Montag wieder einsatzbereit war.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP): "Ich bin sehr froh, dass das Bundesheer unseren Landsleuten hilft. Hier zeigt sich wieder, dass jede Investition in das Bundesheer eine Investition in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist."

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