Szene

Hier wird George Clooney von Polizei verhaftet

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:30

Was für eine Woche für Schauspiel-Star George Clooney! Erst wurde der Hollywood-Beau von US-Präsident Barack Obama zu einem Treffen ins Weiße Haus geladen. Dann wurde publik, dass Clooney seinen nächsten Film "The Monuments Men" in Österreich drehen wird. Schlussendlich wurde der Star bei einer Protestkundgebung vor der sudanesischen Botschaft in Washington festgenommen.

Was für eine Woche für Schauspiel-Star George Clooney! Erst wurde der Hollywood-Beau von US-Präsident Barack Obama zu einem Treffen ins Weiße Haus geladen. Dann wurde publik, dass Clooney seinen nächsten Film "The Monuments Men" in Österreich drehen wird. Schlussendlich wurde der Star bei einer Protestkundgebung vor der sudanesischen Botschaft in Washington festgenommen.

Hollywood-Star George Clooney und sein Vater Nick sind bei einer Protestkundgebung vor der sudanesischen Botschaft in Washington festgenommen worden. US-Fernsehsender zeigten am Freitag, wie die beiden in Handschellen von Polizisten abgeführt wurden. Die Regierung in Khartum müsse aufhören, "ihr eigenes Volk umzubringen, zu vergewaltigen und auszuhungern", hatte der Schauspieler zuvor vor laufenden Kameras auf den Stufen der Botschaft erklärt.

Dreharbeiten in Österreich

Erfreulicher hingegen: Der 50-jährige Superstar kommt möglicherweise zu Dreharbeiten nach Österreich. Für den Film "The Monuments Men", der auf einem Buch von Robert Edsel basiert, wird er sich im Sommer auf Locationsuche begeben. Dabei sollen neben Deutschland, England und Italien auch die Bundesländer Salzburg, Steiermark, Oberösterreich und Tirol in der möglichen Auswahl stehen.

Ob Clooney tatsächlich nach Österreich kommt, entscheidet sich laut Arie Bohrer von der Film Commission Location Austria in den kommenden ein bis zwei Wochen, wie er gegenüber Die Presse erklärte. "Sie können davon ausgehen, dass wir alle Hebel in Bewegung setzen werden, um die Produktion nach Österreich zu holen - infrage kommen neben der Steiermark auch Oberösterreich und Tirol", so Bohrer.

Salzburg bestätigt Gespräche

"The Monuments Men" nach dem gleichnamigen Buch von Edsel soll sich einer von der US-Regierung beauftragten Gruppe von Kunstexperten widmen, die sich im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges auf die Suche nach von Nationalsozialisten gestohlenen Kunstwerken gemacht haben. Wer neben Clooney an dem Projekt mitwirken soll, ist bis dato noch nicht bekannt.

Der Schauspieler soll aber gemeinsam mit Grant Heslov, mit dem er auch schon bei "Good Night, and Good Luck" und zuletzt "The Ides of March" zusammengearbeitet hat, das Drehbuch schreiben. Der für die Filmförderung des Landes Salzburg verantwortliche Tourismusreferent LHStv. Wilfried Haslauer (V) bestätigte am Freitag, dass es Gespräche über Dreharbeiten mit George Clooney in Salzburg gebe. "Ich würde Clooney und sein Team sehr willkommen heißen", so Haslauer.

Treffen mit Barack Obama

Zuvor hatte Clooney US-Präsident Barack Obama bei einem Treffen im Weißen Haus um Hilfe für die Flüchtlinge im sudanesischen Grenzgebiet gebeten. Der Schauspieler wollte Obama in dem Gespräch dazu bewegen, mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao über die humanitäre Krise in dem afrikanischen Land zu sprechen, berichteten amerikanische Medien nach dem Treffen am Donnerstag.

Clooney hoffe, dass die US-Regierung China dazu bringe, seinen Einfluss im Sudan geltend zu machen, damit das Land seine südliche Region für Hilfsorganisationen öffnet. In dortigen Flüchtlingslagern fehlt es an Wasser und Nahrung. Der Kino-Held Clooney setzt sich seit Jahren für die Menschen im Sudan ein. Bereits am Mittwoch hatte er im US-Senat vor einer humanitären Krise in dem Grenzgebiet gesprochen, das er vor kurzem selbst besucht hatte.

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