Grafik zeigt Wetter-Irrsinn

Hier wurde am Montag 20-Grad-Marke geknackt

Gleich mehrere Wetterstationen in Österreich registrierten am Montag über 20 Grad Celsius. Der Hotspot der Februar-Hitze war die Steiermark. 

Michael Rauhofer-Redl
Hier wurde am Montag 20-Grad-Marke geknackt
Am Montag wurden in mehreren Städten im Süden und Südosten des Landes mehr als 20 Grad Celsius erreicht.
UWZ

Die Schüler Wiens, Niederösterreichs und Vorarlbergs dürfen aktuell ihre Semesterferien genießen. Nicht wenige von ihnen verbringen diese Woche in den heimischen Skigebieten. Doch von winterlichen Temperaturen ist man stellenweise in Österreich ganz weit entfernt. Stellenweise präsentiert sich das Wetter frühlingshaft, beinahe schon frühsommerlich. Wie die Österreichische Unwetterzentrale (UWZ) auf X mitteilt, wurde am Montag schon in zahlreichen Städten die 20-Grad-Marke geknackt. 

Die höchsten Temperaturen wurden demzufolge am Grazer Flughafen gemessen (21,3 Grad). Ähnlich warm war es zudem in Leibnitz (21,2), Deutschlandsberg und im Grazer Bezirk Straßgang (jeweils 21,1). Auch im benachbarten Burgenland fiel bereits der 20er. In Güssing registrierten Meteorologen 20,9 Grad. Laut den UWZ-Experten liegen die Temperaturen in den genannten Ortschaften mehr als 15 Grad über dem Mittel. 

Es bleibt mild

Am Dienstag bleibt es verbreitet trocken bei einem häufig freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Nur vereinzelt, etwa in den inneralpinen Tälern und in den südlichen Becken, ist mit Frühnebel zu rechnen. Die meisten Wolken halten sich einerseits vom Mühl- bis ins Weinviertel und andererseits Richtung Karawanken. Der Wind lässt etwas nach, weht aber nördlich und östlich der Alpen weiterhin lebhaft bis kräftig aus westlichen Richtungen. Mit 8 bis 17 Grad bleibt es für die Jahreszeit sehr mild.

Der Mittwoch startet trocken und vor allem im Bergland noch sonnig, in den südlichen Becken lokal auch mit Nebel. Tagsüber zieht es von Norden her zu und gegen Abend setzt an der Alpennordseite Regen ein. Schnee fällt vorerst nur im Hochgebirge, von Osttirol bis ins Burgenland bleibt es freundlich. Bei mäßigem bis lebhaftem, im Waldviertel und am Alpenostrand auch kräftigem West- bis Südwestwind werden 7 bis 16 Grad erreicht. Am mildesten bleibt es dabei im Osten und Südosten.

Am Donnerstag überwiegen die Wolken, an der Alpennordseite ziehen anfangs Regen- und oberhalb von 1300 bis 1500 m auch Schneeschauer durch. Tagsüber fallen nur noch vom Bregenzerwald bis ins Inn- und Mühlviertel ein paar Tropfen, die Sonne zeigt sich aber kaum. Inneralpin und im Süden bleibt es dagegen trocken mit sonnigen Auflockerungen. Der Wind weht mäßig, in exponierten Lagen auch lebhaft bis kräftig aus Südwest und verbreitet liegen die Höchstwerte zwischen 7 und 15 Grad.

Der Freitag verläuft im Westen und Süden häufig trüb, vom Tiroler Alpenhauptkamm bis zu den Karawanken setzt im Tagesverlauf leichter Regen ein. Schnee ist weiterhin erst ab 1500 m aufwärts dabei. In weiten Landesteilen bleibt es trocken, die Sonne zeigt sich aber meist nur zwischendurch. Am ehesten sind an der Alpennordseite längere föhnige Auflockerungen zu erwarten, und dort vor allem von Salzburg ostwärts. Bei lebhaftem Süd- bis Südwestwind werden 7 bis 15 Grad erreicht.

    <strong>03.03.2024: 20.000 neue Bürger – so schwer ist Einbürgerungstest.</strong> Wann trat Österreich der EU bei? Welche Glocke läutet zu Silvester am Stephansdom? Wo steht die UNO-City? Das müssen neue Staatsbürger wissen. <a data-li-document-ref="120021293" href="https://www.heute.at/s/20000-neue-buerger-so-schwer-ist-einbuergerungstest-120021293">Weiterlesen &gt;&gt;</a>
    03.03.2024: 20.000 neue Bürger – so schwer ist Einbürgerungstest. Wann trat Österreich der EU bei? Welche Glocke läutet zu Silvester am Stephansdom? Wo steht die UNO-City? Das müssen neue Staatsbürger wissen. Weiterlesen >>
    Getty Images (Symbolbild)
    mrr
    Akt.