Himmelsleiter erstrahlt nun wieder durchgängig

Nach einem Blitzeinschlag blieb ein Teilstück des Kunstwerks am Stephansdom dunkel. Nun wurde es ersetzt und die Leiter zum Himmel ist wieder ganz. 

Bei dem starken Gewitter, das über die Wiener City zog, schlug ein Blitz in eine Vertikale der "Goldenen Himmelsleiter" von Künstlerin Billi Thanner ein. Dabei wurde eine vertikale, rund einen Meter lange Leuchtstoffröhre vor dem Südturm des Stephansdoms (City) zerstört. 

Gestern, Donnerstag, wurde das Stück ersetzt. Dazu kletterten Experten in die luftige Höhe, um die defekte Röhre auszutauschen. Die Himmelsleiter, die über der Taufkapelle beginnt und deren Sprossen bis knapp unter die Turmspitze in 134 Meter Höhe führen, strahlt nun wieder durchgängig.

Goldener Himmelsleiter soll bleiben

Die Himmelsleiter strahlt seit Ostern im und am Steffl in den Wiener Nachthimmel. Ursprünglich war geplant, das Kunstwerk Ende September wieder abzubauen. Doch Dompfarrer Toni Faber und viele andere fanden Gefallen an dem leuchtenden Weg nach oben. "Ich werde vorschlagen, dass die Himmelsleiter noch länger bleibt. Entscheiden muss das aber das Domkapitel", so Faber zu "Heute".

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