Himmelstreppe steht vor Rückkehr auf die Schiene

Eine der beiden, bei einem schweren Unfall auf der Mariazellerbahn vor einem Jahr beschädigten, Himmelstreppen-Garnituren steht vor ihrer Rückkehr auf die Schiene.

Der Schweizer Hersteller Stadler habe die umfassenden Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen, teilte VP-Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko mit.

"Die Garnitur wird in drei Teilen mittels Lkw angeliefert und am St. Pöltner Alpenbahnhof zusammengesetzt. Bereits Anfang Juli wird die Himmelstreppe ihren Dienst in Laubenbachmühle wieder antreten", betonte Schleritzko in einer Aussendung. Die Reparaturarbeiten am zweiten Fahrzeug werden voraussichtlich bis zum Frühjahr 2020 andauern.

Zug entgleiste, Verletzte und Millionenschaden

Die mit etwa 80 Passagieren besetzte "Himmelstreppe" war am 26. Juni 2018 bei Völlerndorf in der Gemeinde Gerersdorf (Bezirk St. Pölten-Land) laut Gutachten zu schnell in eine Kurve gefahren. Der Zug entgleiste, die hintere Garnitur prallte gegen die vordere. Drei Fahrgäste wurden schwer, 31 leicht verletzt. Der Unfall verursachte Schäden im zweistelligen Millionenbereich.

Der Triebwagenführer musste vor Gericht. Ihm werden grob fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Gemeingefährdung vorgeworfen. Der Prozess wurde im März auf unbestimmte Zeit vertagt ("Heute" berichtete).

(wes)

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