Das machte Legionär Martin Hinteregger nach dem 2:1-Erfolg der Eintracht gegen den Tabellen-Zweiten Bayer Leverkusen entwaffnend ehrlich bei "Sky" klar. Auf die Frage, ob der Frankfurt-Publikumsliebling einen Landsmann empfehlen könne, meinte der 28-Jährie: "In Österreich kann ich sagen, gibt´s keinen, das würde mich schwer wundern."
Hinteregger führte dann weiter aus: "Wir erwarten schon einen, der uns richtig weiterhilft. Es wäre schön, wenn einer kommt. Wir freuen uns sehr auf einen neuen Stürmer", so der Innenverteidiger.
Ein Blick auf die österreichischen Torjäger bestätigt den Innenverteidiger. Michael Gregoritsch ist bei Augsburg kein Stammspieler, Stuttgarts Sasa Kalajdzic wäre wohl genauso zu teuer wie Frankreich-Legionär Adrian Grbic.
Und aus der heimischen Liga? Da würde sich wohl nur Ercan Kara aufdrängen. Der Rapid-Knipser erzielte immerhin in 23 Saison-Spielen elf Tore, legte sieben Treffer auf. Doch der 24-Jährige stürmte vor einem Jahr noch in der zweiten Liga, muss seine Konstanz im Oberhaus erst noch beweisen.
Doch die Frankfurter haben ohnehin andere Pläne, sind am Bayern-Stürmertalent Joshua Zirkzee dran. Der 19-Jährige, der aktuell an einer Fußverletzung laboriert, hat beim Serienmeister zuletzt kaum Einsatzzeit bekommen, bloß drei Bundesliga-Kurzeinsätze absolviert.
"Er ist ein sehr, sehr junger Spieler mit viel Potenzial. Das ist die Art von Spieler, die wir suchen", so Eintracht-Sportdirektor Fredi Bobic am Rande des Bundesliga-Spiels offen.