Wintersport

Hirscher: "Ein Armutszeugnis für den Skisport"

Heute Redaktion
12.02.2022, 06:15

Hirscher-Papa Ferdinand testet fleißig mit seinem Sohn Marcel die neuen hauseigenen Skier. Da bleibt für Olympia-Live-Übertragungen keine Zeit.

"Um drei Uhr früh stehe ich nicht auf. Schließlich bin ich täglich am Berg. Ich erkundige mich bewusst nicht nach den Resultaten, sondern ich schaue mir ab 7 Uhr früh die Aufzeichnung an. Das ist dann wie ein Live-Erlebnis", gesteht Hirscher Senior im Kurier-Interview.

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"Wir testen viel. Wir haben noch einiges vor. Das Ziel ist der Einstieg in den Weltcup", verrät er.

Johannes Strolz krönte sich in der Kombination zum Nachfolger von Marcel, der 2018 in Pyeongchang den Bewerb gewonnen hat: "Er ist das Paradebeispiel dafür, was bei der Rennfahrerei alles möglich ist; dass man Läufer nicht vorzeitig abschreiben soll."

Allerdings gibt es niederschmetternde Kritik des 66-Jährigen: "Dass nur 27 Läufer gestartet sind – das war für den Rennsport doch ein Armutszeugnis."