Streit um Hitlers Geburtshaus nun vorbei?

In den Verhandlungen um das Hitler-Geburtshaus gab das Oberlandesgericht Linz dem Rekurs der Republik nun vollinhaltlich Folge.

Vor fast zwei Jahren wurde Gerlinde P. nach einer Gesetzesnovelle enteignet. Das Haus, in dem Adolf Hitler geboren worden war, gehörte ihr somit nicht mehr. Da sie mit der Summe, die ihr die Republik Österreich als Entschädigung zukommen ließ, nicht einverstanden war, reichte sie Klage ein. Die Republik erhob daraufhin Rekurs gegen den Beschluss des Landesgerichts Ried im Innkreis, 1,5 Millionen Euro an Gerlinde P. zahlen zu müssen - "Heute" berichtete.

In einer Aussendung des Innenministeriums von Donnerstag hieß es nun, dass das Oberlandesgericht Linz dem Rekurs der Republik vollinhaltlich Folge gegeben habe. Es entschied somit zugunsten der Republik und gegen das Landesgericht Ried im Innkreis.

Wird sich Gerlinde P. zufrieden geben?

Die Republik wurde somit vorerst von der Forderung befreit, weitere Zahlungen an Gerlinde P. zu tätigen. Die Entscheidung kann jedoch von ihr mit Rechtsmittel an den Obersten Gerichtshof angefochten werden.

Die Republik hatte Gerlinde P. 812.000 Euro für das Haus bezahlt. Den Mehrbetrag von 696.000 Euro (also insgesamt 1.508.000 Euro) wollte das Land jedoch nicht entrichten und hatte deshalb Rekurs erhoben.

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(rfr)

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