Hitlergruß: Deutscher darf nie wieder nach Österreich

Das Wörthersee Stadion beim Cupfinale 2017.
Das Wörthersee Stadion beim Cupfinale 2017.Bild: GEPA-pictures.com
Jener 33-jährige Deutsche, der beim Freundschaftsspiel zwischen Österreich und Deutschland den Hitlergruß gezeigt haben soll, darf nie wieder einreisen.
Der Jubel war groß, als Österreich Weltmeister Deutschland mit 2:1 am 2. Juni dieses Jahres besiegte. Doch das Match im Wörthersee Stadion hat ein Nachspiel für einen deutschen Fan, der beim Anspielen der deutschen Nationalhymne laut Anklage den Arm für "mindestens fünf Sekunden" zum Hitlergruß hob. Der Mann hatte 1,3 Promille Alkohol im Blut.

Das (nicht rechtskräftige) Urteil beim Prozess im Oktober: Zwölf Monate bedingte Haft und eine Geldstrafe von 300 Tagsätzen zu je 30 Euro. Nach dem Urteil wurde der Angeklagte an die Grenze zu Slowenien gebracht und durfte von dort aus in seine Heimat in Deutschland zurückreisen. Das berichtet die "Kleine Zeitung".

"Staatsgefährdende Ideologie"

Laut dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wurde nämlich ein lebenslanges Aufenthaltsverbot für Österreich über den 33-jährigen Deutschen verhängt – und das bereits vor dem Prozess. Für die Verhandlung durfte er ein letztes Mal einreisen.

Das Zeigen des Hitlergrußes verherrliche eine "staatsgefährdende Ideologie", erklärt das BFA gegenüber der "Kleinen Zeitung". Darum habe man das lebenslange Aufenthaltsverbot ausgesprochen.

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(red)

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