Österreich

Hitze-Sommer war heuer zu Pfingsten

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:22

Heuer aber hätte man das Sommerende fast weitere drei Wochen eher ausrufen können: Nach der Kaltfront am 11. August erreichten die Temperaturen bei häufigem Regen weder den spät- noch den hochsommerlichen Bereich.

Der meteorologische Sommer begann sehr frisch, in einigen Hochtälern ging es sogar leicht frostig in die ersten beiden Junitage.

Bald darauf war aber die Hitze das große Thema: „Pünktlich zu den Pfingsfeiertagen gerieten die Alpen in den Zustrom von Saharaluft. Da sich diesmal auch die Trübung durch Staub in Grenzen hielt, erreichten die Temperaturen neue Höchstmarken für Anfang Juni,“ sagt Meteorologe Michael Beisenherz von UBIMET. Am Pfingstmontag (9.6.) erreichte Innsbruck 35,7 Grad, zwei Tage darauf folgte der Osten mit demselben Wert in Neusiedl am See.

Immer wieder Regen

Ab Mitte Juni ging es zunehmend wechselhaft, aber zunächst überdurchschnittlich warm weiter. Statt stabilem Badewetter musste man aber meist mit schwülem Treibhauswetter Vorlieb nehmen, das meist pünktlich zum Feierabend heftige Schauer und Gewitter mit sich brachte.

Nasser Juli

War der Juni im Nordosten noch extrem trocken, prasselten im nahe gelegenen Mörbisch im Juli fast 200 Liter herab. Auch Sommerurlauber wurden auf eine harte Probe gestellt: Stellenweise gab es im Juli nur vier gänzlich trockene Tage und auch im August konnte man diese vielerorts an einer Hand abzählen.

In Summe ist in diesem Sommer zwar durchschnittlich viel Regen gefallen, aber auf deutlich mehr Tage verteilt als im langjährigen Schnitt.

Keine extreme Hitze

Die eigentlichen Hundstage ab 23. Juli machten ihrem hitzigen Ruf heuer wenig Ehre. Im August betrug der Höchstwert ganze 32,4 Grad am 2.8. in Waidhofen/Ybbs, das dank Südföhnexposition immer wieder für hohe Temperaturen gut ist.

 

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