Viele Hobby-Sportler trifft der zweite Lockdown hart. Während der Spitzensport ohne Publikum weiterläuft, steht der Amateursport zum Großteil still. Nur noch kontaktlose Aktivitäten sind an der frischen Luft erlaubt. So zum Beispiel Tennis. Was sich auch bei Temperaturen unter zehn Grad großer Nachfrage erfreut. Am Sonntag war in Wien selbst bei Nebel und acht Grad bei den offenen Outdoor-Tennisanlagen in der Stadt wie beim Post SV oder beim Arsenal kurzfristig kein Platz zu kriegen.
Richtig hart haben es derzeit aber die Tausenden Hobby-Fußballer in Österreich. Alle Fußball-Ligen von der Regionalliga abwärts wurden gestoppt. Besonders bitter: Auch viele Nachwuchsspieler dürfen ihrer großen Leidenschaft derzeit nicht nachgehen. Die Regeln sind strikt: Ist man derzeit nicht Profi-Fußballer, darf man nicht einmal Gaberln. Auch nicht alleine an seiner Schusstechnik feilen.
Die Verordnung besagt nämlich, dass Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, nicht betrieben werden dürfen. Dies impliziert jegliche Form dieser Sportarten. Damit ist auch das Gaberln mit dem Fußball im Park nicht erlaubt.