Österreich

Tierhasser versuchten Ziegenbock zu vergiften

Heute Redaktion
13.09.2021, 20:25

Weil ihr Zuchtziegenbock unnatürliche Geräusche von sich gab und Schaum vor dem Mund hatte, wählte eine Reiterhof-Besitzerin den Notruf. Offenbar sollte das Tier vergiftet werden.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 3. Juni auf einem Reiterhof in Hoch-Liebenfells im Bezirk St. Veit an der Glan.

Die 43-jährige Besitzerin hatte an diesem Tag das unnatürliche Gebrüll ihres Zuchtziegenbocks bemerkt. Als die Frau nach dem Tier sah, stellte sie fest, dass sich vor dem Maul Schaum gebildet hatte.

Daraufhin verständigte die Reiterhof-Besitzerin sofort den Tierarzt. Eine tierärztliche Untersuchung ergab schließlich, dass der Ziegenbock offenbar mit einer unbekannten Substanz hätte vergiftet werden sollen.

Polizei vermutet Sabotageakt

13 Tage später, am 19. Juni, wurden dann in Abwesenheit der Hofbesitzerin im Stall und der Pferdekoppel alle Türen geöffnet, damit die Pferde die Koppel verlassen konnten und von der Eigentümerin im Bereich einer öffentlichen Straße wieder eingefangen werden mussten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem Sabotageakt aus. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen und laufen auf Hochtouren.



(wil)

Jetzt E-Paper lesen