Hochentzündliches Gas strömte in Breitenau aus

Bild: Einsatzdoku.at

Am Donnerstagabend wurde für die Feuerwehr Breitenau aus einem 08/15 Löscheinsatz urplötzlich eine brandgefährliche Nummer. Die Florianis wurden zu einem Maschinenbrand in einem Gewerbebetrieb in Breitenau gerufen. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass der Rauch nicht von einer brennenden Maschine stammte, sondern hochentzündliches Gas ausströmte.

Am Donnerstagabend wurde für die Feuerwehr Breitenau aus einem Standard-Löscheinsatz urplötzlich eine brandgefährliche Nummer. Die Florianis wurden zu einem Maschinenbrand in einem Gewerbebetrieb in Breitenau gerufen. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass der Rauch nicht von einer brennenden Maschine stammte, sondern hochentzündliches Gas ausströmte.

Auf dem Firmengelände rauchte Calciumcarbid. In Verbindung mit Wasser entsteht aus dem kristallinen Stoff Acetylen. Der flüchtige Stoff stinkt nicht nur, sondern ist auch hochentzündlich und deshalb brandgefährlich. Auf diesen Fall waren die Feuerwehrleute von Breitenau nicht eingestellt und hatten deshalb auch nicht genug Atemschutzausrüstungen vor Ort. Eine zweite Feuerwehr wurde zur Unterstützung alarmiert.

Das Calciumcarbid wurde geborgen und in eine Mulde gelegt. Dort löschten die Florianis den den Stoff mit Trockenlöschmittel. Danach wurde die Mulde zur Sicherheit noch mit Wasser geflutet, um die anderen Materialien zu kühlen. Vier Feuerwehren und der Rettungsdienst waren schlussendlich im Einsatz. Verletzt wurde zum Glück niemand.

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