Hochgiftige Schlangen sind ungeplant in Wien geschlüpft

Der Mamba-Nachwuchs ist nur so dünn wie ein Bleistift und ca. 40 Zentimeter lang.
Der Mamba-Nachwuchs ist nur so dünn wie ein Bleistift und ca. 40 Zentimeter lang.Günther Hulla
Große Freude herrscht im bekanntesten Flakturm von Wien. Die grüne Mamba sorgte im Haus des Meeres für ungeplanten Nachwuchs. 

Etwa so dünn wie ein Bleistift und 40 Zentimeter lang sind die giftgrünen Mamba-Würmchen. Die Tierpfleger staunten nicht schlecht, als sie plötzlich drei neue "Mieter" im Terrarium zählten. "Die Eier blieben komplett unentdeckt", so Haus des Meeres Direktor, Dr. Mitic. Man sollte sich aber von der zierlichen Größe nicht täuschen lassen, denn auch bereits die Jungtiere zählen wie ihre Eltern zu den gefährlichen Giftschlangen.

"Es ist einfach ein großes Kompliment an unsere Arbeit und Hingabe, wenn es zu ungeplantem Nachwuchs kommt. Wenn Inkubatoren nicht notwendig sind um Exoten in Gefangenschaft zu vermehren, zeugt dies doch von großem Wohlbefinden", freut sich Dr. Mitic.

Die Kleinen mussten zur Aufzucht und Fütterung allerdings in ein Spezialterrarium in den ersten Stock umgesiedelt werden, sonst kommen Mama und Papa vielleicht noch auf dumme Ideen. Denn Schlangen sind nicht abgeneigt, auch den ausgebrüteten Nachwuchs auf den Speiseplan zu setzen.  

Ausgewachsen werden grüne Mambas ca. zwei Meter lang und zeichnen sich durch ihre enorme Geschwindigkeit aus. Ihr Neurotoxin ist hochgiftig und kann auch für Menschen ohne Gegenserum tödlich enden. 
Ausgewachsen werden grüne Mambas ca. zwei Meter lang und zeichnen sich durch ihre enorme Geschwindigkeit aus. Ihr Neurotoxin ist hochgiftig und kann auch für Menschen ohne Gegenserum tödlich enden. Hans Novak
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