Großinvestor Benko kauft das APA-Hochhaus

Das Ex-Pressehaus steht seit 2005 leer.
Das Ex-Pressehaus steht seit 2005 leer.Bild: Denise Auer

Seit 13 Jahren steht der APA-Turm im Stadtquartier Muthgasse leer. Was der Immobilien-Riese damit plant ist ungewiss. Der Kaufpreis: Über 10 Millionen Euro.

Das 82 Meter hohe Gebäude in der Gunoldstraße 14, auch als der APA-Turm bekannt, wurde seit 2005 immer wieder von Jugendlichen als verbotene Spielwiese oder als Drehort für Serienproduktionen verwendet. Am Montag wurde vermeldet, dass das Gebäude einen neuen Abnehmer gefunden hat – der auch vor hat dort etwas zu bauen. Neuer Besitzer ist der Bauträger Austria Immobilien GmbH. Ein Tochterunternehmen der Signa Development Selection.

Wie Signa-Sprecher Robert Leingruber gegenüber Kurier angab, liegt man gut im Zeitplan, denn "die Baugenehmigung läuft erst Ende 2019 ab". Zuletzt gehörte das Bürogebäude dem Wiener Architekten Heinz Neumann, der es 2012 von der UNIQA um 8,2 Millionen abgekauft hatte.

Was geplant ist

Der neue Turm dürfte aus vier Hochhäusern (52 bis 82 Metern hoch) und einem niedrigeren Objekt – welches 35 Meter haben dürfte – bestehen. Ebenso Gegenstand von Mutmaßungen ist der Zweck der Räumlichkeiten. Eines der Objekte dürfte ein Hotel werden. Stadtplaner haben sich ebenfalls Vorstellungen gemacht, wie die Gebäude genutzt werden sollen: So wünschen sie sich, dass eine Hälfte betrieblich genutzt wird, die andere Hälfte soll als Wohnraum verwendet werden. Darüber hinaus soll ein Teil der Wohnungen gefördert werden.

Teurer Abriss

Teuer ist nicht nur der Kaufpreis, der über 10 Millionen Euro liegt. Das 1970 errichtete Hochhaus sei mit Asbest kontaminiert. Dies würde einen Abriss ungleich komplizierter machen und erhöht automatisch die Kosten. (bai)

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