Hochhausbrand: "Mieter warfen Kinder aus Fenster"

Augenzeugen berichten von furchtbaren Szenen.
Augenzeugen berichten von furchtbaren Szenen.Bild: Reuters
Augenzeugen berichten von furchtbaren Szenen: Verzweifelte Mieter warfen ihre Kinder aus den Fenstern, um sie zu retten.
Eine Frau befand sich mit ihren sechs Kindern im 21. Stock des 24-stöckigen Hochhauses, als das Feuer ausbrach. Sie flüchtete aus dem Gebäude - doch zwei der Kinder gelten seitdem als vermisst...

Ein Augenzeuge berichtete der "Daily Mail", wie eingeschlossene Bewohner in ihrer Verzweiflung ihre Kinder aus dem Fenster warfen und riefen: "Rettet meine Kinder". Mieter schrien um Hilfe - doch viele von ihnen hatten keine Chance: Anrainer sahen, wie Wohnung um Wohnung vom Feuer erfasst wurde. Binnen 15 Minuten stand das ganze Gebäude angeblich in Flammen.

Jamie Martin kletterte aus seiner Wohnung: "Gebäudeteile fielen herunter, das Metall des Hauses war brennheiß. Ich schrie ,Kommt raus, kommt raus', aber sie riefen: ,Wir können nicht, die Gänge sind voller Rauch." Feuerwehrleute und Sanitäter konnten nicht in das Gebäude, mussten hilflos zusehen, wie die Menschen um ihr Leben kämpften.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.

Augenzeugen berichtet im Video: "Ich sah Menschen aus den Fenstern springen" (Video: AFP)

Mutter hielt Baby aus dem Fenster



Anrainer Jody Martin hörte die Sirenen und eilte zum Unglücksort: "Ich schnappte mir eine Axt und rannte um das Haus, um einen Notausgang zu finden. Als ich in einen Gang kam, sah ich, wie viel Rauch da war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendwer das Gebäude ohne Hilfe verlassen konnte."

Und weiter: "Ich sah einen Menschen aus dem Fenster springen, eine Mutter hielt ihr Baby aus dem Fenster..."

Einige Bewohner versuchten sich mit zusammen geknoteten Leintüchern abzuseilen, andere machten mit Handys und Taschenlampen auf sich aufmerksam.

(red)
Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen