Hochseilartist hatte großen Schutzengel

Zirkusdirektor Markus Reinhard ist überzeugt: „Wäre Andre nicht so durchtrainiert und hätte er nicht einen so großen Schutzengel gehabt - er könnte tot sein!“ Dem Star des Circus Aros, der aus fünf Metern vom Hochseil gestürzt war, geht es nach der Notoperation wieder besser. Er wird bis zu drei Monate ausfallen. Die Show geht weiter.

„Wir sind ein Familienzirkus und können es uns nicht leisten, Vorstellungen ausfallen zu lassen“, erklärt ein noch hörbar mitgenommener Zirkuschef, „aber wir haben noch einiges im Repertoire, das nicht am Programm steht. In solchen Situationen halten Artisten noch enger zusammen!“

Dies bestätigte die Zehn-Mann-Crew auch, als sie ihren Andre schon am Morgen nach der Operation im Landesklinikum Amstetten besuchte und aufzuheitern versuchte. Tags zuvor standen noch alle unter Schock: Andre war beim Gastspiel in Hörsdorf bei Mank (Bezirk Melk) beim Abstieg vom Hochseil vor dem Publikum fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Ein Abstiegstuch hatte sich gelöst.

Im ersten Schock versuchte der Artist noch, das gebrochene Fußgelenk selbst einzurenken. Direktor Reinhard: „Aber es hat nur gekracht.“

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