Hochspannung vor Mord-Prozess ohne Leiche

Bild: Fritz Schaler

Montag beginnt in Wiener Neustadt (NÖ) ein Mord-Prozess ohne Vergleiche: "Es gibt keine Leiche, keinen Tatort, kein Tatwerkzeug und daher auch keinen Täter", argumentiert Top-Anwalt Ernst Schilhammer.

"Es gibt keine Leiche, keinen Tatort, kein Tatwerkzeug und daher auch keinen Täter", argumentiert Top-Anwalt Ernst Schilhammer.

Gut gebrüllt, bloß: Sein Mandant, Bautischler Erich W. (41), steht trotzdem vor einem Schwurgericht. Denn die Staatsanwaltschaft will beweisen, dass der Angeklagte die 37-jährige Heidrun Wastl ums Leben gebracht hat.

2001 verschwand die Ehefrau und Mutter – bis heute spurlos. Erich W. hatte mit ihr angeblich eine Affäre und gestand nach zehn Jahren, er habe sie nach einem Sturz im Wald liegen und sterben lassen. Laut Anklage "Mord durch Unterlassung". Für die Geschworenen eine heikle Aufgabe.

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