Österreich

Höchste Unwetter-Warnstufe ausgerufen!

Warnung vor heftigen Unwettern in ganz Österreich. Von Tirol aus schiebt sich eine Gewitterfront nach Osten: Höchste Warnstufe in auch in der Nacht.
Heute Redaktion
14.09.2021, 00:15

Nach dem Hitzewetter der letzten Tage, mit Rekordtemperaturen im niederösterreichischen Waldviertel, fegen am Dienstag heftige Unwetter über Österreich.

Erst krachte und donnerte es am Nachmittag im südlichen Niederösterreich – gegen 15.30 Uhr wurde im Alpenraum die höchste Unwetteralarmstufe in drei Bezirken (Lilienfeld, Wiener Neustadt-Land und Neunkirchen) ausgerufen.

Während im Laufe des Nachmittags im Osten langsam Entwarnung gegeben werden konnte, verschlimmerte sich die Lage in West-Österreich zunehmend.

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Unwetterfront aus dem Westen

Von Westen her zogen Gewitter durch das Inntal und dem Alpennordrand entlang nach Osten. In Tirol und Salzburg gingen starken Unwetter nieder. Gegen 16.20 Uhr wurde in den Gebieten um Innsbruck die höchste Warnstufe ausgegeben – in der Gemeinde Seefeld (Innsbruck-Land) gingen binnen einer halben Stunde 38 Liter Regen pro Quadratmeter nieder, wie ein UBIMET-Experte gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" schilderte.

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Am Abend erreichte das Unwetter auch Oberösterreich. Während in Tirol wieder leichte Entspannung einkehrte, so musste von Salzburg bis Wels ebenfalls die höchste Warnstufe ausgegeben.

Noch kann nicht aufgeatmet werden. In der Nacht auf Mittwoch gilt nun auch wieder für Niederösterreich höchste Alarmbereitschaft. Meteorologen waren vor starken Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturm.

Höchste Warnstufe

Konkret bedeutet das, dass es zu Gewitternentladungen mit vielen Blitzen, extremen Regenfällen, grobkörnigen Hagelschauern und Sturmböen mit Windspitzen über 130 km/h kommen kann.

Die Wetterexperten der UBIMET warnen vor den möglichen Auswirkungen:

– Bäche und kleinere Flüsse können plötzlich stark anschwellen, stellenweise sogar ausufern.

– Wasser kann in Keller eindringen; Straßen und Unterführungen können vorübergehend unter Wasser stehen.

– Das Abwasser- und Kanalsystem kann vorübergehend überlastet sein.

– Straßenverkehr: Gefahr durch Aquaplaning, heftige Böen und Sichtbehinderungen durch starken Regen.

– In Hanglagen Murenabgänge und kleinere Erdrutsche möglich.

– Bei Hagelschlag Gefahr schwerer Schäden in der Landwirtschaft.

– Kurzzeitige Beeinträchtigungen im öffentlichen Personennahverkehr möglich.

– Schäden durch Gewitterböen, Bäume können entwurzelt oder Äste abgerissen werden.

Auch bei unseren deutschen Nachbarn stürmte und gewitterte es am heutigen Dienstag heftig, wie aktuelle Bilder zeigten:

(rcp)