Höchstein-Drama: Toter war berühmter Sportler

Ein schwerer Alpinunfall forderte am Montag zwei Todesopfer. Special-Olympics-Athlet Andreas Kollmann und sein Großvater stürzten in die Tiefe.

"Heute.at" berichtete bereits über das Drama am steirischen Höchstein: Ein 26-Jähriger und sein Großvater stürzten in den Tod.

Wie nun bekannt wurde, handelte es sich bei dem 26-jährigen Verunglückten um den österreichischen Special-Olympics-Sportler Andreas Kollmann. Er trat bei den Special Olympics Winterspielen 2017 in Schladming in der Disziplin Langlauf an.

Bei den Pre-Games dafür gewann er eine Gold- und eine Silbermedaille.

"Der Andi war ein wunderbarer Mensch. Wenn jemand die Liebe lebt und die Freundlichkeit lebt und nicht darüber spricht - ist alles, was gesagt wird, zu wenig", trauert sein Arbeitgeber Velimir Pantic gegenüber der "Kleinen Zeitung". Er leitet der die Diakonie-Werkstätte in Schladming.

Die Special-Olympics-Familie und seine Arbeitskollegen trauern und Andreas. Der Tod seines Großvaters geht der örtlichen Bergrettung besonders nahe - Ernst Kollmann war seit vielen Jahren engagierter Helfer.

Unfallhergang

Andreas Kollmann dürfte ersten Erkenntnissen nach beim Aufstieg ausgerutscht sein. Sein 75 Jahr alter Großvater wollte ihm helfen und wurde mitgerissen. Vor den Augen ihrer Familie stürzten die beiden etwa 100 bis 120 Meter in die Tiefe und erlitten tödliche Verletzungen. (red)

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