Szene

Hochwasser: "Am Schauplatz"-Reportage

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:54

Was passiert, wenn ein ganzes Dorf vom Hochwasser heimgesucht wird und danach eine radikale Lösung plant? Diese Frage stellt sich das "Am Schauplatz"-Team um 21.05 Uhr auf ORF 2.

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Was passiert, wenn ein ganzes Dorf vom Hochwasser heimgesucht wird und danach eine radikale Lösung plant? Die alte Heimat so nah an der Donau aufzugeben und eine neue zu suchen. Was sind die sofort gemachten Unterstützungsversprechungen von Regierungen dann wert? Gelten sie ein Jahr später auch noch? Was heißt das für die Dorfgemeinschaft, die ursprünglich zusammenbleiben wollte? Wie bewältigt man eine solche Katastrophe emotional? Das "Am Schauplatz"-Team hat dazu eine Langzeitbeobachtung angestellt, die ORF 2 am Donnerstagabend um 21.05 Uhr zeigt. Die ursprünglich vorgesehene Folge von "Am Schauplatz Gericht" wird am kommenden Donnerstag, dem 13. Juni 2013, nachgeholt.

 

Das oberösterreichische Eizendorf wurde 2002 vom "Jahrhunderthochwasser" großteils zerstört und sollte danach Überflutungsraum für die Donauauen werden. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sollten wegziehen. Weil sie zusammenbleiben wollten, planten sie, einen Hügel zu roden und in Parzellen zu teilen. Doch die Landesregierung stellte sich quer. Heidi Lackner, Martin Steiner und Kameramann Michael Svec haben die Aussiedlerinnen und Aussiedler elf Jahre lang immer wieder besucht und aktuell dokumentiert, wie die Geschichte für sie ausgegangen ist.

 

Eines steht seit ein paar Tagen fest: Das "alte" Eizendorf wäre vergangene Woche wieder überflutet worden und Nachbarorte, die sich gegen das "Aussiedeln" entschieden haben, stehen wieder unter Wasser.

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