Hochwasser beschert Tourismus Minus von 20 %

Das Hochwasser hat auch bei den heimischen Touristikern Schäden angerichtet. Im Juni sei ein Nächtigungsminus von 20 Prozent zu befürchten, hieß es am Donnerstag im Tourismusausschuss.

Hochwasser hat auch bei den heimischen Touristikern Schäden angerichtet. Im Juni sei ein Nächtigungsminus von 20 Prozent zu befürchten, hieß es am Donnerstag im Tourismusausschuss.

Das Hochwasser habe insbesondere die Regionen an der Donau genau zu Beginn der Sommersaison, und damit zum ungünstigsten Zeitpunkt, getroffen, so Tourismus- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Die Österreich Werbung (ÖW) bekommt daher ein Sonderbudget von 500.000 Euro für Werbemaßnahmen in Österreich und Deutschland. Betroffene Betriebe sollen darüber hinaus mit zinsfreien ERP-Krediten und gebührenfreien Haftungen und Garantien unterstützt werden.

"Neben dem Hochwasser hat auch das anhaltend schlechte Wetter in ganz Österreich den Start in die Sommersaison verwaschen", beklagte Tourismusobmann Hans Schenner in einer Aussendung.

ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer zeichnete im Tourismusausschuss für das Jahr 2013 nicht allzu rosige Aussichten. Ging im Vorjahr die Hälfte der Hoteliers von Nächtigungssteigerungen aus, sei es heuer nicht einmal ein Drittel. Schon jetzt würden 37 Prozent der Hoteliers Investitionen zurückfahren, nur 6 Prozent würden sie erhöhen. "Volkswirtschaftlich ist das ein Desaster", meinte Reitterer.

Einstimmung passierte den Ausschuss ein Sechs-Parteien-Entschließungsantrag zum Thema Tourismus im ländlichen Raum. Dem soll künftig ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden.

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