Hochwasser: Regierung sichert Hilfe zu

Nach den schlimmen Unwettern hat sich die Hochwasser-Situation in Österreich wieder entspannt. Die Bundesregierung kündigt Hilfe aus Katastrophenfonds an.
Mittlerweile sind die Pegelstände der heimischen Flüsse wieder gesunken. Auch der Zivilschutzalarm für Rußbach wurde aufgehoben, den Ort in Salzburg hat es am schlimmsten getroffen.

Zwei Brücken auf der Pass Gschütt Straße wurden schwer beschädigt bzw. weggerissen, Innerhalb kürzester Zeit wurden Keller und Garagen überflutet. Die Wassermassen haben Geröll und Holz mitgerissen, was zur Folge hatte, dass Rußbach nur mehr über Gosau erreichbar war.



CommentCreated with Sketch.4 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Verkehrsverbindung nach Abtenau bleibt weiterhin gesperrt. "Dass so etwas so schnell kommen kann, damit hat keiner gerechnet. Ein Pegelanstieg eines Baches von ein bis zwei Meter innerhalb von Minuten – so etwas kann man nicht voraussehen. Ich bin jetzt seit 26 Jahren bei der Feuerwehr, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt", schildert Feuerwehrkommandant Bernd Schnitzhofer.

Bierlein: "Zusammenhalt ist vorbildlich"



Die Bundesregierung hat am Montag angekündigt, alles zu tun, um den Betroffenen nach den Unwetterschäden entsprechende Mittel aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung zu stellen. "Das Wichtigste ist jetzt, dass die Infrastruktur rasch wiederaufgebaut werden kann und die privaten Haushalte von den Schlammmassen befreit werden können", erklärte Finanzminister Eduard Müller.

Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein bedankte sich für den Einsatz aller freiwilligen Helfer und Einsatzkräfte: "Der Zusammenhalt in der Zivilgesellschaft ist vorbildlich. Als Bundesregierung ist es unser größtes Anliegen, alles Notwendige zu tun, um möglichst rasch und unbürokratisch Hilfe leisten zu können." (red)

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